Golf spielen

von Okt 10, 2017Kramers Hobbys

eines meiner Hobby´s

wie kommt man als eingefleischter Ossi eigentlich zum Golfspielen? Wer mich kennt, weiß das ich eigentlich seit Jahrzehnten mit Gewichtsproblemen zu kämpfen habe.
Dieses resultiert aus der Hashimoto-Krankheit, welche bei mir aber erst 2013 wirklich richtig diagnostiziert wurde und daraufhin auch Maßnahmen ergriffen wurden. Bis dahin glich mein Gewichtsverlauf eher der Kurve des Aktienindexes.
Und so geschah es, dass ich mir im Jahre 1999 zum ersten Mal eine Fastenkur in Dellach am Wörthersee zumutete.
Die Kurklinik lag direkt neben einem Golfplatz, und da ich im März zu Kur gefahren bin,  war der Golfplatz noch nicht eröffnet. Man konnte deshalb problemlos über die Fairways spazieren gehen. Ich bin damals mit gut 170 Kilo Gewicht zu Kur angereist und da war das Laufen sowieso schon nicht so einfach, aber auf diesem kurz geschorenen Rasen lief es sich wie auf einem Teppich. Ab diesem Zeitpunkt bekam ich Lust darauf diesen Golfsport auszuüben, weil das Laufen über den Rasen so angenehm war.

Ja irgendwie hat jeder so seine Marke.

Im Laufe des Jahres 1999 hatte ich für unsere gesamte Familie einen Platzreifekurs am Gardasee herausgesucht und gebucht. Das war ein wunderschönes Erlebnis wie wir alle drei Mama, Kind und Papa da gemeinsam mit einem Pro erst auf der Diving Ranch und anschließend auch auf einem neuen Loch Kurzplatz unsere ersten Golferfahrungen sammelten. Wir haben natürlich alle drei die Platzreife mit Bravour bestanden, genau meine zwei Mädels können auch Golf spielen, wobei unsere Tochter immer falsch rumsteht, weil sie Linkshänder ist.
Dabei haben wir ein ganz nettes Ehepaar aus Leipzig getroffen, welche uns dann auf ihren Golfplatz eingeladen hatten nach dem ersten Besuch stand für uns fest: „Das wird unser Golfclub!“.
Und es ist der 1. GC Leipzig geworden, mit seinem 18-Loch Meisterschaftsplatz in der Nähe von Bad Düben. Somit konnte ich mein Ziel im Jahr 1999 noch eine Runde Golf auf einem 18-Loch Platz zu spielen, in die Tat umsetzen.
Das faszinierende an diesem Sport ist wenn man einmal mit diesem Virus infiziert wurde, kommt man ganz schlecht wieder los, das kann ein paar Jahre dauern.
Natürlich habe ich fast jede freie Minute genutzt um Golf zu spielen und habe mich dabei auch im Golfclub engagiert, habe beim Golfverband Sachsen Thüringen eine Platz Richter Ausbildung abgeschlossen und habe solang die Gesundheit es erlaubt hat als Platzrichter gewirkt. Das faszinierende an diesem Sport ist, man kann den Kopf voller Probleme haben, fährt auf den Golfplatz geht an den ersten Abschlag schlägt seinen ersten Ball dann werden Probleme ausgeblendet weil man sich komplett auf sein Spiel konzentriert und somit auch wirklich für 2-4 Stunden abschalten kann, dabei die Natur und die Ruhe genießen kann.
Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr gesundheitlich wieder in der Lage bin einige Runden auf dem Golfplatz absolvieren zu können. Natürlich immer auch im Hinterkopf, dass wenn es klappt unserer Kinder und unsere Enkel in Australien zu besuchen dann auch dort ein wenig Golf zu spielen. Vielleicht kann man da ja schon den Enkel an den Sport heran bringen.

Der Emu Park Golf Club in Queensland

da will ich Golf spielen

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